Am 27. September 2025 sind wir gestartet, wir fuhren von Köln, Mautfrei durch Frankreich und Spanien. 3 Tage später kamen wir in Palmones an. Als erstes bei Carlos die Tickets für die Hin und Rückfahrt, etwas Geld tauschen und eine Marokkanische SIM Karte kaufen und dann sich um das Gesundheitszeugnis für unseren Kater Felix kümmern.
Am nächsten Morgen ging es schon sehr früh nach Algeciras zum Hafen. Alles ging reibungslos und einige Stunden später waren wir auf der Fähre nach Tanger Med.
Auf der Fähre haben wir alle Einreiseformalitäten erledigen können. Dann ging es auch schon runter von der Fähre und ab zum Marokkanischen Zoll. Hier wurden nur die Fahrzeugpapiere des Wohnmobils und des Rollers kontrolliert. Der Zollbeamte wollte dann noch die Gestell Nummer vom Roller kontrollieren aber als er gesehen hat wie voll die Garage war, meinte er nur „Willkommen in Marokko.
Nun waren wir in Afrika.
Weiter Richtung Asilah auf dem Campingplatz Assada. Hier haben wir dann Asilha besichtigt, man kann gemütlich vom Campingplatz zu Fuß zur Medina gehen.
Hier haben wir auch Werner und Bernadette kennengelernt, die auch weiter nach Rabat.
So sind wir unabhängig voneinander weiter Richtung Kenitra auf den Campingplatz „International“ Ein schöner Campingplatz mit Pool, der Strand ist auch nicht weit entfernt.
Am nächsten Morgen wollten wir dann zu viert nach Rabat, Aber das ist doch ganz schön teuer mit dem Taxi und so sind wir mit dem Taxi zum Bahnhof von Kenitra und von dort mit dem Zug nach Rabat. Klappt alles super reibungslos.
In Rabat angekommen haben wir das Mausoleum und den Hassan Turm besucht. Dann weiter durch die Souks und dem alten Markt zur Kasbah des Oudays wo es ein tolles Cafe gibt. Pfefferminz Tee und ein Ausblick über den Fluss „Bou-Regreg“
Eigentlich wollten wir von dort mit dem Zug wieder zurück aber dann haben wir mit dem Taxi Fahrer einen guten Preis ausgehandelt und so sind wir mit dem Taxi über eine Stunde Fahrzeit wieder zurück zum Campingplatz wo der Pool auf uns wartete.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Casablanca, aber nicht direkt, sondern auch einige Kilometer davor auf dem Camping Ocean Blue in El Mansouria.
Werner und Bernadette waren auch schon da, einen Platzt zu bekommen war kein Problem, aber wenn große Reisegruppen ankommen wird es schon knapp.
Mit dem Chef vom Camping haben wir einen Preis ausgehandelt und so sind wir am nächsten Tag mit einem Taxi, das uns den Tag, zur Verfügung stand, nach Casablanca.
Auf dem Weg dorthin sieht man wie viel dort gebaut und investiert wird. Unsrer erster Stopp war die Moschee von Casablanca, ein wirklich beeindruckendes Bauwerk
( Moschee ). Unser Taxi Fahrer wartet draußen und zeigte uns dann Casablanca. Nachmittags stopp in der Medina und Mittagessen in einem schönen Restaurant.
Dann ging es wieder zurück zum Camping.
Am nächsten Tag trennten sich unsere Wege. Bernadett und Werner fuhren weiter entlang der Küste und wir in Richtung Marrakesch.
Camping „Le Relais „war das Ziel ein toller Campingplatz mit Pool. Wir hatten einmal den Stellplatz gewechselt, denn es gibt kaum Schatten dort.
Am nächsten Tag haben wir an der Rezeption ein Taxi für 100,- DHM bestellt, welches uns dann direkt in die Nähe des berühmten Platzes „Jemaa el Fnaa“ brachte.
Leider waren jede Menge Bauarbeiten auf und in der Nähe des Platzes in Gange. Wir haben uns dann durch die Medina zum Bahia Palace durchgeschlagen. Ja, das ist das richtige Wort denn in denn in kleinen Gassen fährt man mit dem Rad und dem Motorroller, alles geht dort sehr eng aneinander vorbei.
Dann wieder zurück, vorbei am Restaurant „ La Pergola“ was in einem sehr schönen Riad liegt und wir auf der Dachterrasse zu Mittag gegessen haben.
Nach dem Mittagessen sind wir dann weiter durch die engen Gassen der Souks zu der Koranschule „ Medersa Ben Youssef“
Zum Tee dann in wunderschöne Teehaus 1112, eine tolle Location.
Nun wieder zurück durch die Souks zurück zum Jema el Fnaa Platz und dort mit dem Taxi (100,-DHM, immer den Preis vorher verhandeln) zurück zum Camping.
Da wir nun die Verkehr Situation in Marrakech gesehen haben, sind wir am nächsten Tag auch mit dem Roller nach Marrakesch gefahren. Als erstes sind wir zum Parc Majorelle, aber dort konnten wir den Park nicht besichtigen, weil alles schon ausverkauft war.
(Also ein Tag vorher die Tickets reservieren) Für uns kam das nicht in Frage und so haben wir uns aufgemacht um den Park Jardin Secret, direkt in der Medina zu besuchen.
Also die Adresse bei Google Maps eingegeben und dann dort hingefahren, nun liegt der Garten direkt in den Souks und wir sind auch gut durch die engen Gassen mit unserem Roller durchgekommen (nicht empfehlenswert) aber leider kann man dort nicht mit dem Roller parken.
Also wieder raus aus den Souks und einen bewachten Parkplatz besuchen und dann zurück zu Fuß zum Garten. Mittags noch eine Tajine am Straßenrand wobei man das ganze treiben in den engen Gassen beobachten kann.
Wir hatten zu Ende gegessen und hatten noch einige wenige Reste auf unseren Tellern.
Nachdem wir bezahlt hatten kann ein Bettler und verschlang in Windeseile die letzten Reste auf den Tellern. (dass zum Thema Armut und Hunger)
Wir sind dann zu unserem bewachten Parkplatz zurück und sind mit dem Roller durch das moderne Marrakesch Viertel „Gueliz“ gefahren und anschließend wieder zurück zum Campingplatz.
Am nächsten Tag haben wir uns nach Essaouira aufgemacht.
Nach ca. 3 Stunden sind wir dort angekommen, sind aber erst einmal dort in den großen Carrefour Supermarkt um Lebensmittel und Wasser zu kaufen. Anschließend sind wir dann zu Strand wo es auch einen großen Parkplatz hinter einer Düne gibt. Auf dem Wasser waren schon einige Kitesurfer, aber wir wollten unser Mobil nicht so unbeaufsichtigt hinter der Düne stehen lassen und sind weiter nach Sidi Kaouki.
Dort haben wir einen tollen Stellplatz gefunden. Der auch nur wenige Meter vom Meer entfernt ist. Da nachmittags ebenfalls drei Kitesurfer auf dem Wasser waren bin ich dort auch Kitesurfen gewesen, aber mittlerweile war ich ganz alleine auf dem Wasser und am Strand war auch niemand mehr, daher beendetet ich meine Kitesurf Session und bin wieder zurück zum Wohnmobil.
Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Roller die 30 KM zurück nach Essaouira und haben uns diesen wunderschönen Ort angesehen. Mit einer der Schönsten Orte in Marokko. Abends sind wir dann in Sidi Kaouki in einem Strandbude essen gegangen.
Montag den 13.Oktober sind wir dann in Richtung Agadir aufgebrochen. Einsame und enge Straßen (R211) bis wir wieder auf der N1 waren.
Vorbei an so schönen Orten wie Tagazout sind wir dann weiter zu unserem Stellplatz „Camping Aourir“ der mitten in den Bergen liegt, gefahren.
Das was der Ausgangspunkt für Agadir.
Mit dem Roller ist man in ca 30 Minuten in Agadir, leider hatten wir nicht so schönes Wetter, vielleicht war das der Grund warum es uns dort nicht so toll gefallen hat.
Auf der Rückfahrt sind wir dann noch zu Festung Agadir Oufella, oben angekommen erklärten uns die Soldaten das wir direkt and der Festung, obwohl überall Platzt war, nicht parken durften.
Also keine Besichtigung der Festung und gemütlich wieder zurück, zuerst nach Tamraght um die SIM-Karte wieder aufzuladen und dann zurück nach Aourir
Am nächsten Morgen ging es weiter, nicht ohne einen Stopp an dem Souk, der heute war. Für Lebensmittel die beste Möglichkeit dort einzukaufen.
Weiter auf die N1 und Richtung Sidi Ifni. Viele LKW’s, die dort unterwegs Richtung Süden sind.
In Sidi Ifni angekommen waren wir überrascht wie ausgestorben es um diese Jahreszeit dort ist. Zwei Campingplätze und gerade mal vier Wohnmobile. Aber um Weihnachten herum, soll ja alles
ausgebucht sein. So war es natürlich angenehmer.
Vom Stellplatz haben wir uns den kleinen Ort angesehen der schon besseren Zeiten erlebt hat. Auf dem Wasser waren einige Surfer aber ansonsten war es dort sehr ruhig.
So ruhig das wir auch dort nach 2 Tagen weiter Richtung Guelmim sind. Hier soll es einen großen Kamel Markt geben aber auch einen großen Supermarkt.
Der Kamel Markt hatte nicht stattgefunden so sind wir in den Supermarkt.
Wir sind dann weiter zu einem Stellplatz in die Oase nach Tighmert. Einmal durch die ganzen engen Gassen der Oase zum Stellplatz der aber auch wie ausgestorben war.
Also beschlossen wir weiter nach Tiznit zu fahren. Hier auf dem Camping „Tinbar“ war genau das Gegenteil der Fall.
Der Platz voll mit Französischen Wohnmobile die hier wohl Überwintern.
Der Vorteil von diesem Stellplatz er liegt direkt am Rande der Stadt.
Von Tiznit sind wir weiter nach Tafraout, der Ort mit den blauen Felsen. Unser Stellplatz war der „Camping Les 3 Palmiers“ Von hier sind wir dann mit dem Roller zu den Blauen Felsen, ein toller Marketing Gag, der den Ort berühmt macht und Touristen anlockt.
Um diese Jahreszeit sind aber sehr wenig Touristen dort, so kommt es das man
Mutter Seelen Alleine im Restaurant sitzt.
Auf dem Campingplatz waren wie überall, viele Katzen unterwegs, unser Felix wollte auch Raus und vorm Wohnmobil spazieren, aber wie aus dem nichts kam eine andere Katze und hat unseren Kater Felix angegriffen, ich konnte dazwischen gehen und unseren Kater retten. Von da an hat unsere Kater dann in Marokko kein Fuß mehr vors Wohnmobil gesetzt
Von Tafraoute über die R105 durch den Anti Atlas nach Taurodant.
Wirklich?
Ja, nach einer Diskussion ob oder ob nicht, haben wir diese tolle Route gewählt und es hat sich gelohnt.
Das letzte Drittel ist nicht so interessant aber die restliche Route was sehr zu empfehlen. So sind wir nach 4 Stunden für 185 KM, in Taroudant angekommen.
Der Stellplatz liegt etwas außerhalb der Stadt und so sind wir am nächsten Tag mit dem Roller nach Taroudant und haben uns diese Stadt angesehen.
Die Souks, sind aber nicht, mit denen Souks in Marrakesch zu vergleichen.
So ging es nach 2 Tagen weiter nach Taliouine, die Stadt des Safrans.
Nach einem Besuch auf dem Markt haben wir die kooperative „ Souktana“ besucht, wo wir alles über Safran erfahren durften und natürlich auch Safran gekauft haben.
Übernachten wollten wir dort nicht und so sind wir weiter nach Taznakht,
wo wir bei der "Cooperative femine de tapis agunce“, übernachten konnten.
Hier wurden wir ganz herzlich empfangen und uns wurde gezeigt wie hier die berühmten Berber Teppiche gewebt werden.
Ein Teppich gefiel uns so gut und passte hervorragend ins Wohnmobil.
Am nächsten Morgen ging es bei 30 Grad weiter nach Ait Benhaddou, einer der Touristen Hotspots in Marokko.
Wir haben unser Mobil auf einem großen Parkplatz abgestellt um uns dann diesen legendären Ort zu besichtigen.
Übernachtet, haben wir dann ebenfalls auf diesem Parkplatz, wo wir dann abends in dem anliegenden Restaurant zu Abend gegessen haben.
Weiter ging die Fahrt nach Tarmight wo wir einen schönen Stellplatz gefunden haben. Mit dem Roller in 15 Minuten nach Quarzazate wo wir die Kashash Taourirt besichtigt haben. Die berühmten Filmstudios haben wir nicht besichtigt.
Jedem das seine.
Nach 2 Tagen setzten wir die Fahrt fort und die Reise führte uns nach Agdz. Die Fahrt dorthin geht durch eine atemberaubende Steinwüste. Unser Stellplatz
( Camping Maison Tensift), lag wunderschön unter Palmen. Nur haben wir hier incl. Strom 200 MAD bezahlt, relativ viel gegenüber den anderen Plätzen in Marokko.
Wir haben uns dann mit dem Roller aufgemacht um die Kashah von Tamnougalt im Draa Tal zu besichtigen. Viel sehenswerter als Ait Benhadou und viel wenige Touristen. Wir hatten einen tollen Führer, mit dem wir die Kasbash besichtigt haben.
Weiter ging die Reise nach Zagora, auf dem Campingplatz Oasis Palmier, ein wunderschöner Platz unter Palmen.
Hier wird einem direkt ein Teppich und ein Tisch vor das Wohnmobil gestellt.
Auch hier sind wir mit dem Roller nach Zagora.
Hier treffen sich viel Wüstenfahrer um sich mit Proviant einzudecken, ich habe mir dann hier die passende Kopfbedeckung zugelegt. Zurück haben wir uns dann abends eine Tajine direkt ans Wohnmobil
bringen lassen.
Ich denke hier muss man nur aufpassen vor der Sandmücke, denn am nächsten Tag hatte ich fast 50 Stiche. Leider hatte ich einige Zeit damit zu tun mit den Einstichen, und es juckt wie verrückt.
Nachdem wir Zagora verlassen haben sind wir weiter in Richtung Tazzarine in das Camp Serdrar, mitten im nirgendwo.
Erst mussten wir mal wieder einen Waschtag einlegen, bevor wir am nächsten Tag nach Tazzarine auf dem Wochenmarkt gingen.
Hier ist alles sehr ursprünglich aber die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Die Wüste ruft und so sind wir weiter über Alnif und Rissani nach Merzouga am Rande der Erg Chebbi Wüste.
Ein großer Sandkasten, mit den man mit dem passenden Fahrzeug, durchfahren kann. Wir haben uns für den Stellplatz „ Haven La Chance Camp“ entschieden. Als wir dort ankamen war alles voll. Eine
geführte Reisegruppe von Holländern. mit mindestens 20-30 Wohnmobilen.
Aber am nächsten Tag hat sich der Platzt wieder geleert und es kehrte Normalität ein. Man kann hier mit dem Wohnmobil direkt an der Düne stehen wobei wir einen Platz unter Palmen
bevorzugten.
Am nächsten Tag sind wir mit dem Roller nach Merzouga und haben dort bei einem Tee in einem Café uns das ganze treiben angesehen. Von hier werden die ganzen Wüstentouren
organisiert. Ob 4x4, Quad oder Kamel hier kann alles buchen.
Ich habe mich dann entschieden an unserem Stellplatz zu Fuß bis hinauf auf die Dünen zu gehen. Von dort hat man eine tolle Aussicht auf die Wüste und das Hinterland von Merzouga. Aber es war ganz schön anstrengend.
Nach der Wüste, sind wir zurück nach Rissani, denn dort war Markttag.
Parken war kein Problem, Ruckzuck waren einige Kinder um uns herum die wir dann mit Bonbons versorgt haben bvor wir uns in das Getümmel gestürzt haben. Hier findet man alles, wir sind dann bei
Datteln wieder hängen geblieben und haben uns einen neuen Vorrat an Datteln besorgt.
Dann ging es weiter durch das berühmte Tor von Risani raus aus der Stadt nach Tinghir durch Steppe und Wüste, vorbei an Oasen zu unserem Campingplatz nicht weit von der
Todra Schlucht entfernt. Da wir unseren Roller noch tanken mussten sind wir vom Campingplatz nach Tinghir gefahren, auch Thinghir ist eine pulsierende
Kleinstadt.
Am nächsten Morgen sind wir dann mit dem Roller zur Todra Schlucht und haben den Roller am Eingang der Schlucht geparkt. Um diese Uhrzeit ist es noch in Ordnung die Schlucht zu besuchen und die steilen Hänge zu bewundern. Wir sind erst ein wenig zu Fuß durch die Schlucht und dann zurück zu unserem Roller und sind dann die ganze Schlucht einmal hin und wieder zurück mit dem Roller durchfahren. Danach nichts wie weg, denn es kommen Maßen an Bussen mit Besuchern die auch die Schlucht besuchen wollen.
Da wir von dort nicht über den hohen Atlas fahren sind wir nach einer Übernachtung in Goulmima weiter über Errachidia- Er Rich und Midelt nach
Azrou gefahren.
Kurz vor Azrou. Ein paar Kilometer vorher, geht eine gute ausgebaute Straße durch ein großes Waldgebiet und plötzlich sind sie da!
Jede Menge von Berberaffen, die dort in den Wäldern leben und die Attraktion für die Touristen sind.
In Arzou sind wir dann auf dem Euro Camping den man nicht verfehlen kann, denn auf einmal sieht an einen Komplex wie aus 1001 Nacht.
Von hier haben wir uns dann mit dem Roller nach Azrou aufgemacht um auch diese Kleinstadt zu besichtigen.
Nach 2 Tagen sind wir dann weiter über Ifrane, hier hat man wirklich das Gefühle das man irgendwo in der Schweiz ist, weiter nach Fes.
Der Campingplatz liegt etwas außerhalb von Fes und ist sehr schön angelegt.
Das Wohnmobil geparkt und den Roller aus der Garage geholt und auf nach Fes.
Wir haben den Roller direkt am Bor Sud geparkt und uns dann aufgemacht in die Medina. Wir wollten dann auch die berühmten Gerbereien besichtigen und leider auf einen Führer reingefallen der uns
dann auch dahin geführt hat. Man betritt ein Lederwarengeschäft und von dort gelangt man dann auf eine Dachterrasse von der man dann den Ausblick auf die Gerbereien hat. 200 MAD hat uns dann die
Tour gekostet.
Na ja das war Lehrgeld.
Am nächsten Tag musste ich erst einmal wieder die SIM-Karte aufladen, wobei das in den kleinen Geschäften, am unkomplizierten ist.
Mit dem Roller sind wir einmal um Fes herum und haben dann direkt vor der Gerberei geparkt. Hier kann man kostenlos auf die Dachterrassen.
So haben wir Fes dann von der anderen Seite besichtigt.
Nachmittags sind wir dann wieder zurück zum Campingplatz.
Den Roller wieder eingepackt für die Weiterfahrt am nächsten Tag.
Abends gekocht und gespült und Doris wollte das Geschirr abtrocknen und dann ist es passiert.
Ein sehr langes Küchenmesser flog durch die Luft und landete mit der Spitze im Bein von meinem Schatz. Erst einmal Erste Hilfe geleistet. Aber es war doch eine tiefe Schnittwunde und die wollten
wir doch besser nähen lassen.
Ein Taxi hätte zu lange gedauert, also den Roller raus und mit Ihr zu Klinik gefahren.
Dort wurde das Bein geröntgt und dann von dem Professor genäht. Alles sehr professionell und von den Kosten auch akzeptabel. Zum Glück haben wir eine Auslands Krankenversicherung. Puh,
was für eine Aufregung.
Am nächsten Morgen sind wir dann noch zur Apotheke und haben die uns aufgeschrieben Medikamente geholt.
Dann sind wir weiter nach Meknes. Hier haben wir auf einem großen Parkplatz vor der Stadt geparkt.
Hier haben wir auch uns dann aufgemacht, um die Medina zu besuchen, aber Meknes hat uns nicht so begeistert. Nachmittags sind wir zurück zu Parkplatz, wo wir zuerst Übernachten wollten, sind dann
aber weiter zu dem Campingplatz Zerhoun Belle Vue.
Der Campingplatz war gut besucht, da auch hier wieder die Holländische Reisgruppe vor Ort war.
Nach einer ruhigen Nacht sind dann am nächsten Morgen nach Chefchaouen.
Viele Wege führen dort hin, wir haben uns auf das Navi verlassen und sind über Umwege nach Chefchaouen gekommen.
Aber auch dort haben wir uns auf das Navi verlassen aber diese Straße mit so einer Steigung sind wir dann mit unserem Wohnmobil mit 4,5T, nicht hochgekommen, also langsam zurück
und dann einen besseren, nicht so steilen Weg zum Campingplatz finden.
Letztendlich sind wir dann doch auf dem Campingplatz angekommen. An dem Tag brauchten wir erst einmal ruhe.
Am nächsten Morgen sind wir dann zu Fuß, von oben nach unten, in die Blaue Stadt von Marokko.
Zurück haben wir uns dann für ein Taxi entschieden.
Am nächsten Morgen sind wir dann zu Fuß von oben nach unten in die Blaue Stadt von Marokko. Zurück haben wir uns dann für ein Taxi entschieden.
Leider fing es dann abends an zu Regnen und die Vorhersage für die nächsten Tage sah auch nicht besser aus. So haben uns entschieden erneut nach Asilah zu fahren.
Da es dort auch in der Nacht regnete war am nächsten Tag der halbe Campingplatz unter Wasser aber tagsüber war es trocken und so haben wir uns dann nach Asilah aufgemacht. Hier war Markttag und da sind wir dann gleich rein in das Getümmel.
Asilah kann man auch 2 x besuchen denn es gibt immer was zu entdecken.
Nach 6 Wochen war nun der Tag gekommen, Afrika, zu verlassen und so sind wir nach Tanger Med und ruck zuck das Ticket besorgt durch den Zoll (Fahrzeug wurde geröntgt) und rauf auf die Fähre.
Nach gut 2 Stunden waren wir dann wieder zurück in Algeciras.
Der Parkplatz bei Carlos eignet sich besonders gut zum Übernachten, da er im Gewerbegebiet liegt.
So haben uns am nächsten Tag, erst einmal wieder mit Lebensmittel eingedeckt.
20 Jahre ist es her als wir das letzte mal in Tarifa waren und so fuhren wir von Algeciras nach Tarifa.
Wir haben uns dann direkt auf dem Parkplatz am Lidl gestellt. Von hier ist man zu Fuß auch schnell in der Altstadt.
Auf dem Parkplatz haben wir auch einen alten Bekannten wiedergetroffen den wir vor über 20 Jahren, hier in Tarifa kennengelernt haben.
Am nächstenTag sind wir dann mit dem Roller durch Tarifa und dann in Richtung „Düne“ und uns angesehen, was sich so in den letzten 20 Jahren alles so verändert hat.
Mittlerweile hatten wir den 18.November und wir mussten feststellen das unsere Heizung nicht mehr auf Gas läuft, als heizten wir über die Standheizung vom Mercedes, aber das geht auf die Fahrzeugbatterie.
Wir entschlossen uns nach 5 Tagen weiterzufahren, Ziel war Malaga.
By by Tarifa.
Da es Nachts, jetzt doch schon kühler wurde, konnten wir jetzt nur noch Stellplätze anfahren wo es auch Strom gibt. So konnten wir dann wenigsten über Strom Heizen.
In Malaga fanden wir einen guten Platz ( Parking Rivera )
Von hier aus sind wir mit dem Roller direkt am Meer entlang, direkt in die City gefahren..
Hier war schon die ganze Weihnachtsbeleuchtung aufgebaut aber noch nicht eingeschaltet. Malaga ist eine tolle Stadt mit viel Flair, die uns sehr gut gefallen hat.
Von Malaga sind wir weiter nach Granada. Eigentlich war geplant die Alhambra zu besichtigen, aber leider war alles für die nächsten 5 Tage ausgebucht. Also demnächst rechtzeitig
buchen!
Wir haben dann die City besichtigt und abends wieder zurück zum Stellplatz.
Der nächste Tag startet mit nur 5 Grad, so haben wir dann noch etwas gewartet bis wir nochmal nach Granada reingefahren sind.
Von Granda wieder zurück zu Küste. Nächstes Ziel war der Hafen von Almerimar.
Hier lässt es sich aushalten aber wir waren ja auf dem Rückweg und so ging es dann über Aguilas, Cartegena, Alicante nach Valencia.
Wir sind dann sonntags in Valencia angekommen. Da an diesem Tag ein Marathon stattgefunden hat, haben wir eine Nacht vor dem Stellplatz übernachtet bevor wir dann mit dem Roller nach Valencia sind. Valencia ist eine tolle Stadt die sehr viel zu bieten hat.
Von Valencia sind wir dann über Portiragnes-Plage- Beziers – Riom und Toul wieder zurück nach Köln.
So waren wir am 17. Dezember rechtzeitig vor Weihnachten wieder zurück.
81 Tage unterwegs und 9386 KM sind wir gefahren.
Was für eine tolle Reise.